Dissen aTW
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dissen am Teutoburger Wald
Dissen am Teutoburger Wald
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dissen am Teutoburger Wald hervorgehoben
Koordinaten: 52° 7′ N, 8° 12′ O (Karte)
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Höhe: 109 m ü. NN
Fläche: 31,9 km²
Einwohner:

9.271 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 291 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49201
Vorwahl: 05421
Kfz-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 015
Adresse der
Stadtverwaltung:
Große Straße 33
49201 Dissen aTW
Webpräsenz: www.dissen.de
Bürgermeister: Hartmut Nümann (SPD)
Lage der Stadt Dissen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück
Nordrhein-Westfalen Landkreis Cloppenburg Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Landkreis Vechta Osnabrück Alfhausen Ankum Bad Essen Bad Iburg Bad Laer Bad Rothenfelde Badbergen Belm Berge (Niedersachsen) Bersenbrück Bippen Bissendorf Bohmte Bramsche Dissen am Teutoburger Wald Eggermühlen Fürstenau Gehrde Georgsmarienhütte Glandorf Hagen am Teutoburger Wald Hasbergen Hilter am Teutoburger Wald Melle Kettenkamp Menslage Merzen Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück) Nortrup Ostercappeln Quakenbrück Rieste Voltlage WallenhorstKarte


Stadtgliederung

Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Dissen, Aschen, Erpen und Nolle.

Geschichte

Dissen wurde im Jahr 822 erstmals urkundlich erwähnt, als Ludwig der Fromme den Meierhof in Dissen an den Bischof von Osnabrück abtrat. Seit wann der Ort besteht, ist nicht bekannt.

Am 8. November 1951 erhielt Dissen die Stadtrechte. Der Name „Dissen am Teutoburger Wald“ wurde am 26. Januar 1976 vom niedersächsischen Innenministerium amtlich angeordnet.

Seit dem 1. März 2005 hat Dissen einen hauptamtlichen Bürgermeister.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Dissen seit 1987

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Dissen im jeweiligen Gebietsstand und jeweils zum 31. Dezember.

Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen [2] auf Basis der Volkszählung vom 25. Mai 1987.

Jahr Einwohner
1987 8060
1990 8401
1995 9010
2000 9222
2005 9322
2010 9271

1Ab 2008 enthalten die den Wanderungsdaten zugrunde liegenden Meldungen der Meldebehörden zahlreiche Melderegisterbereinigungen, die infolge der Einführung der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer durchgeführt worden sind. Daher sind die Daten nur eingeschränkt aussagekräftig.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Der Bahnhof Dissen-Bad Rothenfelde liegt an der Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld (KBS 402), auf der im Stundentakt die Regionalbahn „Haller Willem“ RB 75 verkehrt. Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Regionalbusse nach Osnabrück, Bad Rothenfelde und Bad Laer.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn, die Talent-Dieseltriebwagen für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt. Dissen ist über die Bundesautobahn A 33, die das Stadtgebiet von Nordwesten nach Südosten durchquert, an das Fernstraßennetz angebunden. Die Autobahn ersetzt hier die Bundesstraße B 68, die früher durch das Stadtzentrum führte. In diesem Bereich wurde 1996 bis 1999 ein 700 Meter langer Tunnel, der dem Lärmschutz des in unmittelbarer Nähe zur Autobahn befindlichen Krankenhauses dient, der sogenannte Lärmschutztrog, gebaut.

Unternehmen

In Dissen am Teutoburger Wald sind einige Betriebe der Nahrungsmittelindustrie zu finden.

Darüber hinaus ist der Feuerwehrfahrzeugehersteller Schlingmann in Dissen ansässig.

Bauwerke

Öffentliche Einrichtungen

  • Stiftung Dissen

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat hat gegenwärtig 22 Mitglieder aus 4 Parteien oder Gruppen. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Rates.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Stadt Dissen: Wahlergebnisse und Stadträte
  CDU SPD Grüne FDP UWG Einzel-
bewerber
Sonstige Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1996 – 2001 37,9 9 46,2 11 2,8 1 5,6 1 7,5 1 - - - - 100 23 64,5
2001 – 2006 45,3 12 42,6 11 2,4 0 3,6 0 6,1 2 - - - - 100 25 58,6
2006 – 2011 45,9 10 40,1 9 4,1 1 4,8 1 5,1 1 - - - - 100 22 48,7
2011 – 2016 40,9 9 39,4 9 7,24 1 3,0 1 9,5 2 - - - - 100 22 50,1
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[3], Landkreis Osnabrück[4][5].
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet,
da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Stadtansichten

  • Mauritiuskirche

  • Lebensmittelindustrie

  • Stadtansicht


 
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