Presse
25.03.2017, 16:00 Uhr | Meller Kreisblatt, 25. März 2017
Meller Ortsbürgermeisterin fordert attraktives Zentrum
Marktplatz-Zustand nicht ausreichend
 Der Ortsrat Melle-Mitte befasst sich mit dem Marktplatz. „Wir brauchen ein attraktives, lebendiges Zentrum mit Aufenthaltsqualität – der derzeitige Zustand ist nicht ausreichend“, sagt Ortsbürgermeisterin Gerda Hövel (CDU).

Das Areal war jüngst im Ortsrat in die Diskussion geraten, weil es Beschwerden wegen der Gastronomie des Haus Selige auf der Ratshausplatte geben soll. Eine Braut habe geweint, weil ihre Hochzeitsfotos von Bierreklame auf Sonnenschirmen verunstaltet worden seien, berichtete Ortsratsmitglied Reinhardt Wüstehube (Grüne). In diesem Zusammenhang kündigte Gerda Hövel (CDU) an, dass Umgestaltungen des Rathausplatzes und des Marktes zentrale Themen der nächsten Ortsratssitzungen sein sollen.

Schadstellen im Pflaster

Im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert die Ortsbürgermeisterin, wo aus ihrer Sicht der Schuh drückt. Dass die derzeitige Gestaltung verbesserungswürdig ist, sei durchaus Tenor im Ortsrat, so Hövel, die als erstes auf die Pflasterung verweist. „Menschen mit Rollstuhl oder Rollatoren, aber auch Eltern mit Kinderwagen können sich dort nicht mühelos bewegen.“ Das Pflaster müsse also schon mal überarbeitet werden, auch weil es zudem Schadstellen gebe.

Parken ein Problem

Der zweite wichtige Punkt sei das Parken, „insbesondere das undisziplinierte Parken“, so Hövel. Oft werde zu eng geparkt und/oder der Zugang zum Kohlbrink zugestellt. Außerdem müssten die Stellplätze besser markiert und Behindertenparkplätze ausgewiesen werden – so denn das Parken neben dem historischen Rathaus weiterhin erlaubt werden soll. Diese Regelung ist ebenfalls immer mal wieder in der Diskussion, es gibt durchaus Stimmen, die den motorisierten Verkehr ganz vom Rathaus-/Marktplatz verbannen möchten, zumindest aber das Parken verbieten. Hövel: „Wir müssen klären, ob wir die Verkehrsführung beibehalten wollen, ob dort Parken weiterhin erlaubt sein soll, ob es weniger Parkplätze geben soll oder die woanders hinkommen.“

Raum für Wochenmarkt

Der dritte Punkt, den Hövel auf der Agenda hat, ist die Außengastronomie: „Ist das optimal oder kann man das verbessern? Wir stehen in Konkurrenz zu anderen Städten, wir wollen, dass unsere Bürger und Gäste sich hier aufhalten und wohlfühlen können.“

Wichtig sei außerdem zum einen, dass der Wochenmarkt samstags und mittwochs weiterhin seinen Raum bekommt („Man kann auch mal überlegen, ob der Markt ausgeweitet werden kann.“) und dass zum anderen die Meller ins Boot geholt werden. „Wir werden in Zukunft immer mehr ältere Menschen haben. Also soll zum Beispiel auch der Seniorenbeirat etwas dazu sagen. Auch die Anlieger müssen mit im Boot sein, die Kirchen zum Beispiel.“

In der nächsten Ortsratssitzung im Mai will die Verwaltung ein erstes Konzept als Grundlage für künftige Diskussionen vorstellen. Hövel: „Und dann muss man schauen, was wir machen wollen, welche Kosten entstehen, in welchen Abschnitten und wann das umsetzbar wäre.“

 

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