Feuerwehrhaus in Melle-Tittingdorf eingeweiht

Neues Löschfahrzeug im Dienst

 Buer. Was lange währt, wird endlich gut: Das neue Feuerwehrhaus in Tittingdorf ist am Freitagabend offiziell eingeweiht worden. Doch das war längst nicht der einzige Grund zum Feiern, denn auch das neue Löschfahrzeug wurde an die Ortsfeuerwehr übergeben.

 Die Freude über den gelungenen Neubau und das neue wasserführende Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) stand Ortsbrandmeister Thomas Buermann, seinem Stellvertreter Jörg Klußmann sowie den Kameraden der Ortsfeuerwehr Tittingdorf buchstäblich ins Gesicht geschrieben. „Ja, wir freuen uns wirklich sehr“, betonte der Ortsbrandmeister, als er die zahlreichen Gäste im neuen Tittingdorfer Feuerwehrhaus begrüßte.

Die Ortsfeuerwehr in Tittingdorf gilt als eine der ältesten freiwilligen Ortsfeuerwehren in Niedersachsen. Seit 1829 wird die Chronik beständig fortgeführt, wie Thomas Buermann verriet, und zwar „mit allem, was hier rund um die Feuerwehr passiert“. Selten sind hingegen Einträge von Umbauten am Feuerwehrhaus und Neuanschaffungen von Fahrzeugen. Damit sind der Neubau und die Anschaffung des neuen TSF-W natürlich zwei neue Meilensteine in der Chronik der Ortsfeuerwehr Tittingdorf.

„Das ist ein top Fahrzeug“

Die besondere Bedeutung des neuen Dorfmittelpunktes ist auch Reinhard Scholz, Bürgermeister der Stadt Melle und Dienstherr der Wehren im Stadtgebiet, bewusst. „Es war ein langer Weg bis hier her“, sagte Scholz. Er betonte, dass das knapp 620 000 Euro teure Bauwerk für sich spreche und technisch gut ausgerüstet sei. Über das neue TSF-W sagte Scholz: „Das ist ein top Fahrzeug.“

Auch Dieter Finke-Gröne, Buers Ortsbürgermeister, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass der Neubau des Feuerwehrhauses ein seltenes Ereignis sei und durchaus nicht alltäglich. Finke-Gröne lobte die Realisierung eines Feuerwehrhaus-Neubaus, die Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs und die Sanierung des Glockenturms als „gelungenen Dreiklang“.

„Nicht, dass die Grußworte noch so lang dauern, wie die Bauzeit!“

Stadtbrandmeister Rainer Schlendermann fand gewohnt klare Worte: „Endlich haben die Kameraden eine angemessene Unterkunft und ein zeitgemäßes Fahrzeug.“ Der Stadtbrandmeister wünschte „allzeit gute Fahrt mit dem TSF-W und immer eine gesunde Heimkehr von Einsätzen“.

Die Landtagsabgeordnete Gerda Hövel (CDU) freute sich ebenfalls über das umgesetzte Neubauprojekt: „Ende gut, alles gut.“ Sie dankte den Ehrenamtlichen für ihr „großes Wissen und Know-how“ und dafür, dass sie eine große Säule des Dorflebens sind.

Erich Walkenhorst, Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr, Sicherheit, Ordnung und Verkehr, hatte ebenfalls herzliche Glückwünsche im Gepäck. Seine Ansprache fiel knackig kurz aus: „Nicht, dass die Grußworte noch so lang dauern, wie die Bauzeit!“

Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten die Besucher sich das neue Feuerwehrhaus anschauen. Draußen funkelte indes das neue TSF-W in der Abendsonne. Daneben standen zwei weitere Fahrzeuge, die besonders von den jüngsten Besuchern ausgiebig unter die Lupe genommen wurden.

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