Lintorfer investieren Herzblut in ihren Weihnachtsmarkt

Fester Termin im Kalender

Lintorf. Der Lintorfer Weihnachtsmarkt rund um die Johannes-der-Täufer-Kirche mag nicht der größte im Wittlager Land sein. Aber in kaum einen anderen Weihnachtsmarkt wird wohl so viel ehrenamtliches Herzblut investiert – und das seit mittlerweile 22 Jahren.

„Anfangs gab es viele skeptische Stimmen. Aber das zweite Adventswochenende ist längst zu einem festen Termin im Kalender geworden. Die Weihnachtsmarkt-AG hat wieder viel Zeit investiert, damit wir alle ein schönes Wochenende haben können“, sagte Ortsbürgermeisterin Edith Elsner bei der Eröffnung. Dahinter stecken das Marktmeisterteam Sonja Feldscher und Tiemo Rakers sowie Manfred Windhorst, Dirk Dahmann und Reinhard Elsner. Sie freuten sich außer über die lobenden Worte auch über ein kleines Präsent.

Edith Elsner bedankte sich außerdem bei der Freiwilligen Feuerwehr Lintorf, die bei der Anbringung der Beleuchtung tatkräftig mitgewirkt hatte. Und bei dem 13-jährigen Leon Schäfer sowie Hartwig Ventker, die für Musik zwischen den Reden gesorgt hatten. Ebenfalls sei es bemerkenswert, dass viele Aussteller ihren Erlös gemeinnützigen Zwecken spenden.

Wie bei einem Adventskalender

24 Buden waren um die Kirche herum aufgebaut. „Machen Sie einen Rundgang, denn hinter jeder Tür verbirgt sich etwas anderes. Das ist fast wie bei einem Adventskalender“, merkte Pastor Karsten Vehrs an. Im Leben sei es aber nicht in Ordnung, immer nur „drumherum“ zu laufen. Denn dann verpasse man das Eigentliche in der Mitte. Doch was ist „das Eigentliche“ beim Weihnachtsfest? „Erstens: Gott hat es nicht mehr ausgehalten, er wollte bei uns Menschen sein. Und zweitens: Wir haben es ohne ihn nicht mehr ausgehalten. Denn mit ihm an unserer Seite wird’s gut.“ Unter den Zuhörern waren unter anderem Bad Essens Ortsbürgermeister Jens Strebe als Vertreter der Gemeinde, Rabbers Ortsbürgermeisterin Ann Bruns und die CDU-Landtagsabgeordnete Gerda Hövel.

Vielfältiges Angebot

Anschließend gehörte die Bühne dem Männerchor Bad Essen/Rabber. Dank kräftiger Stimmen und Mikrofon war die Gruppe auf dem ganzen Markt zu hören. An den 24 Ständen wurden Handwerkskünste, Gestricktes, Süßigkeiten, Speisen und Getränke angeboten. Der Erlös der Tombola und der Caféteria im evangelischen Gemeindehaus fließt direkt dem Verein für missionarische Jugendarbeit in Lintorf zu.

Auch die Vereine hatten sich wieder rege beteiligt: Beim VfL Lintorf gab es warmes Glühbier, der Verschönerungsverein schenkte weißen Glühwein aus, und bei dem Förderverein wurde Feuerzangenbowle angeboten.

Tags drauf hatten der Chor der evangelisch christlichen Baptistengemeinde Lintorf sowie die Mädchen und Jungen der Kita Lintorf ihren Auftritt. Der Nikolaus verteilte eine süße Tüte an alle Kinder. Dies war dank der Unterstützung von einigen Gewerbetreibenden aus Lintorf möglich. Der Markt endete schließlich mit der Ziehung der Gewinner des Buchstabenrätsels sowie der Ziehung der Hauptpreise der Tombola des Vereins für missionarische Jugendarbeit.

 

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