Zusätzliche Sozialpädagogen für Grundschulen

Grönenbergschule und Grundschule Bad Essen profitieren

 

Melle/Bad Essen. Ein Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums gibt grünes Licht für die Anstellung von Sozialpädagogen an der Grönenbergschule in Melle und an der Grundschule Bad Essen. Die Stellen werden in den kommenden Wochen ausgeschrieben.

 

„Auf das Geld für zusätzliche Stellen von sozialpädagogischen Fachkräften haben wir uns in den Haushaltsberatungen für 2019 geeinigt. Dass nun auch Schulen in Melle und Bad Essen von dieser Unterstützung profitieren, freut mich natürlich besonders“, sagt Gerda Hövel (CDU), die Melle und Bad Essen im Niedersächsischen Landtag vertritt.

 

Während es sich bei der Stelle in Melle um eine Vollzeitstelle handelt, erhält die Bad Essener Grundschule eine Dreiviertelstelle. „Damit unterstützt das Land die bestehenden sozialpädagogischen Angebote vor Ort“, lobt Hövel. Denn an der Grönenbergschule ist bereits eine sozialpädagogische Fachkraft mit einer ganzen Stelle tätig, in Bad Essen mit einer halben. Diese Angebote werden jedoch mit Geldern des Landkreises finanziert. Mit der jetzt neu geschaffenen Stellen werden erstmals auch Mittel des Landes Niedersachsen für den Zweck der sozialpädagogischen Betreuung der Schülerinnen und Schüler an die Grundschulen fließen.

 

Mit dem Erlass des Kultusministeriums wird der Regionalabteilung Osnabrück mit 24,75 Stellen die zahlenmäßig größte Unterstützung an Schulsozialpädagogen zuteil. Niedersachsenweit werden über alle Schulformen verteilt 95 solcher Stellen zur Verfügung gestellt. Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die schulische Sozialarbeit auszubauen.

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